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Unsere Lieblinge: die Alpakas

neugierig - offener Blick - zurückhaltend - in sich ruhend

Ab Sommer 2021 bieten wir Wanderungen mit unseren Tieren an.  Genießen Sie die Ruhe und Ausgeglichenheit die Alpakas ausstrahlen. 

Alpakas sind nahezu lautlose Tiere. Ein leichtes Summen dient zur Verständigung. Da sie kein Fett in ihrer Faser haben, gibt es keine Geruchsbelästigung und es ist auch keine Fellpflege erforderlich. Das Alpaka ist jedoch nicht nur wegen dieser Eigenschaften das Bindeglied zum Tourismus, es ist seine Ausstrahlung, das es unwiderstehlich macht.

Little Bell, Marie Jolie, Picasso, Naru, Mona, Little Lilou, Little Rose und Mozart freuen sich auf Sie.

Foto: (c) Andreas Palatin

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Alpaka-wanderungen

Genießen Sie die Präsenz der Alpakas bei einer Wanderung durch Wiesen und Wälder. Bei Ihrem ca. 1,5 h Aufenthalt am Lambacherhof haben Sie die Möglichkeit die Tiere und ihr Wesen näher zu erkunden. Im Anschluss erhalten Sie ein Erfrischungsgetränk und finden für sich noch das ein oder andere Erinnerungsstück bei unseren hofeigenen Alpakaprodukten.

Preise:

 € 60,00 pro Wanderung

max. Gruppengröße: 8 Personen

Terminanfragen und Anmeldung unter 0664/546 7000 oder lambacher@posteo.at

Wir freuen uns auf Sie!

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Kinesiologisches Coaching mit Alpakas

Möchten Sie Lebensbereiche verändern?

 

Bewegung in der Natur - in Kontakt mit unseren feinfühligen Alpakas, ermöglicht Veränderung und Weiterentwicklung.

 

Kontaktieren Sie mich für ein erstes Kennenlernen und weitere Infos unter der Tel. Nr.: 0664/546 7000

Mag. Sabine Präsent--Drescher

Dipl. Kinesiologin

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Allgemeines

Das Alpaka (Vicugna pacos) ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform (Neuweltkameliden), die vorwiegend ihrer Wolle wegen gezüchtet wird.

Der Bestand an Alpakas in Peru liegt bei etwa 4 Millionen Tieren, was ca. 80 Prozent des weltweiten Bestandes ausmacht. Bolivien (325.000) und Chile (27.000) haben ebenfalls noch nennenswerte Bestände.

Der Altiplano, eine Hochebene welche etwa 100 km südlich von Cusco beginnt und sich über den Titicacasee bis nach Bolivien erstreckt, ist das Hauptzuchtgebiet. Der Altiplano liegt auf einer Seehöhe von etwa 3.000 bis 5.000 m.

Zur Familie der Neuweltkameliden gehören weiters das Vikunja, das Guanako und das Lama.

Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri. Sie unterscheiden sich in der Struktur ihrer Faser: Das Huacaya-Alpaka hat eine feine, gleichmäßig gekräuselte Faser und einige Grannenhaare (Deckhaare), die möglichst fein sein sollten. Das Suri-Alpaka hingegen hat keine Kräuselung in der Faser, das Haar bildet gelockte, gerade Strähnen, die am Tier herabhängen. Dadurch wirken Suris oft schmaler als Huacayas.

(Quelle Alpaka Zuchtverband)

Geschichte

Die Domestizierung der Alpakas, wie auch der Lamas, begann vor etwa 5.000 Jahren. Während das Lama den südamerikanischen Zivilisationen vor allem als Lasttier diente, wurde das Alpaka wegen seiner Wolle gezüchtet. Bei den Inka galt ein Alpakamantel als Zeichen des Wohlstands; allerdings war der herrschenden Kaste die noch feinere Wolle der Vikunjas vorbehalten. Die Inkas züchteten große Alpakaherden. Dies änderte sich mit der Eroberung Perus durch die Spanier, die Schafe mitbrachten und kein Interesse daran zeigten, die einheimischen Nutztiere zu erforschen. So wurde das Alpaka zum Nutztier der armen, indianischen Bevölkerung und war zwischenzeitlich fast ausgestorben.

Erst mit der Unabhängigkeit der Staaten Südamerikas erkannte man erneut den Wert des Alpakas. Die Zucht wurde wieder aufgenommen und die Wolle in alle Welt exportiert.

Weltweit

Die ersten kommerziellen Importe von Alpakas nach Amerika, Australien und Europa liegen mehr als 30 Jahre zurück. In den USA gibt es gegenwärtig über 5.000 Züchter mit insgesamt ca. 150.000 Alpakas. In Australien sind es mittlerweile ca. 150.000 bis 200.000 Alpakas, Tendenz steigend. In China und Japan gibt es aktuell Programme, welche die Alpakazucht forcieren sollen.

 

Europa:

England, als traditionelles Züchterland, ist in Europa Vorreiter in der Alpakazucht. Der Bestand in Großbritanien kann auf ca. 25.000 Tiere geschätzt werden. Die weitere Verbreitung erfolgte über Frankreich, Deutschland, Schweiz und Österreich. Aber auch Finnland, Schweden, Norwegen, die Benelux-Länder, Italien, Spanien, Polen und die baltischen Staaten haben die Alpakazucht für sich entdeckt. Der Gesamtbestand in der EU dürfte derzeit bei 50.000 – 60.000 Tieren (inkl. England) liegen. In Österreich leben etwa 3.000 bis 4.000 Alpakas.

Haltung

Alpakas sind wie alle Kamele soziale Tiere (Herdentiere) und fühlen sich in Gruppen am wohlsten. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich fast ausschließlich von Gräsern. Die Haltung von Alpakas ist somit nur in Gruppen erlaubt. Alpakas sind Weidetiere und brauchen somit ganzjährig und täglich Zugang zur Weide. Auf einem Hektar Weidefläche können je nach Ertragssituation 10 bis 14 Alpakas gehalten werden. Als Unterstand oder Stall reicht ein trockener, windgeschützter, dreiseitig geschlossener Bereich. Pro Tier sind 2 m² Unterstand vorzusehen. Der Liegebereich muss mit Einstreu versehen werden. Im Aussengelände muss eine Scheuermöglichkeit oder ein Wälzplatz vorhanden sein. Alpakas müssen jederzeit Zugang zu frischem Wasser und Raufutter (Heu) haben. Der Futterbedarf liegt bei 1,5 kg Trockensubstanz je Tier und Tag.

Alpaka-Faser

Alpakafaser ist eine weiche, seidig-glänzende Naturfaser. Im Vergleich zur Schafswolle ist sie um das 3 bis 5 fache wärmer, wesentlich feiner und besitzt einen äußerst geringen Fettgehalt. Die Verarbeitung der Alpaka-Faser erfordert folgende Schritte: Vorreinigen, Waschen, Kardieren, Spinnen, Weben sowie spezielle Veredelungsverfahren.

Alpaka findet man in 16 verschiedenen natürlichen Farben. Kein anderes Fasertier der Welt hat annähernd so viele versch. Farben und Farbschattierungen.

Alpakafaser ist ungewöhnlich stark und widerstandsfähig. 

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