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Durch das Kardieren (Bearbeiten mit feinen, gegeneinander laufenden Nadeln oder Walzen) werden die einzelnen Fasern voneinander gelöst, entwirrt und grob parallelisiert. Dabei entsteht ein Vlies, das:

  • gleichmäßig strukturiert wirkt (nicht mehr so „zottelig“ wie die Rohwolle direkt vom Tier),

  • luftig und leicht aufgebauscht ist,

  • sich anfühlt wie Watte oder ein dichter Faserteppich,

  • oft in Bahnen oder Lagen vorliegt, die man abziehen oder auseinanderreißen kann.

 

Typisch ist, dass es beim Ansehen und Anfassen sehr weich und fluffig wirkt – es lädt direkt dazu ein, es zu verspinnen oder zu filzen.

Kardiertes Vlies zum Spinnen

€ 7,00Preis
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