Durch das Kardieren (Bearbeiten mit feinen, gegeneinander laufenden Nadeln oder Walzen) werden die einzelnen Fasern voneinander gelöst, entwirrt und grob parallelisiert. Dabei entsteht ein Vlies, das:
gleichmäßig strukturiert wirkt (nicht mehr so „zottelig“ wie die Rohwolle direkt vom Tier),
luftig und leicht aufgebauscht ist,
sich anfühlt wie Watte oder ein dichter Faserteppich,
oft in Bahnen oder Lagen vorliegt, die man abziehen oder auseinanderreißen kann.
Typisch ist, dass es beim Ansehen und Anfassen sehr weich und fluffig wirkt – es lädt direkt dazu ein, es zu verspinnen oder zu filzen.
Kardiertes Vlies zum Spinnen
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Besonders weich & luxuriös – feiner als Schafwolle, kratzt kaum.
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Wärmend & temperaturausgleichend – isoliert sehr gut, hält warm, ohne zu überhitzen.
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Atmungsaktiv – leitet Feuchtigkeit ab, bleibt angenehm zu tragen.
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Leicht & trotzdem robust – strapazierfähig bei gleichzeitig geringem Gewicht.
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Hypoallergen – enthält kaum Lanolin, daher auch für empfindliche Haut geeignet.
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Nachhaltig & hochwertig – Alpakas liefern edle, langlebige Fasern.
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